Jak zařídit byt pro kočku, aniž by byl plný kočičího nábytku

So richten Sie Ihre Wohnung katzengerecht ein – ohne zu viele Katzenmöbel

Eine katzengerecht eingerichtete Wohnung muss nicht wie ein Spielzimmer für Katzen aussehen. Eine Katze braucht Möglichkeiten zum Kratzen, Ruhen, Beobachten, Verstecken und zur Bewegung oberhalb des Bodens. Für jedes dieser Bedürfnisse müssen Sie jedoch kein separates Möbelstück kaufen.

Wenn Sie überlegen, wie Sie Ihre Wohnung für eine Katze einrichten, beginnen Sie mit dem, was bereits vorhanden ist. Eine gut platzierte Ablage, eine Fensterbank oder eine Kommode kann für Ihre Katze ebenso wertvoll sein wie ein weiterer großer Kratzbaum.

Beobachten Sie zuerst, was Ihre Katze tatsächlich nutzt

Bevor Sie die Einrichtung ergänzen, beobachten Sie einige Tage lang, wo Ihre Katze ihre Zeit verbringt.

Wo schläft sie? Von wo aus beobachtet sie den Raum? Welche Wege nimmt sie? Wo kratzt sie? Wohin zieht sie sich zurück, wenn sie Ruhe möchte?

Vielleicht stellen Sie fest, dass die Wohnung einige Bedürfnisse bereits von selbst erfüllt. Wenn Ihre Katze jeden Tag in ihrem Lieblingssessel schläft, müssen Sie nicht automatisch ein weiteres Katzenbett danebenstellen. Beobachtet sie ihre Umgebung gern von einer Kommode aus, ist ein hoher Kratzbaum direkt daneben möglicherweise unnötig.

Es geht nicht darum, möglichst viele „Katzenplätze“ zu schaffen, sondern einige wenige, die Ihre Katze wirklich nutzt.

Nutzen Sie Möbel, die bereits da sind

Gewöhnliche Möbel können Teil des Lebensraums Ihrer Katze sein.

Eine stabile Kommode kann als Aussichtspunkt dienen, die Fensterbank als Platz zum Beobachten und das Sofa als einer von mehreren Ruheplätzen. Sind die einzelnen Flächen sicher erreichbar, können sie zugleich einen natürlichen Weg durch den Raum bilden.

Möbel, auf die Ihre Katze regelmäßig springt, sollten stabil stehen. Entfernen Sie zerbrechliche Dekorationen und andere Gegenstände von den Kanten, damit Ihre Katze sie nicht herunterstößt.

Anstatt dagegen anzukämpfen, dass Ihre Katze Möbel „anders als vorgesehen“ nutzt, ist es oft praktischer, ihre Bewegungswege schon bei der Einrichtung mitzudenken.

Ergänzen Sie Katzenmöbel nur dort, wo wirklich etwas fehlt

Eigene Katzenmöbel sind vor allem dann sinnvoll, wenn sie ein konkretes Bedürfnis erfüllen, das die vorhandene Einrichtung nicht abdeckt.

Fehlt Ihrer Katze beispielsweise eine geeignete Kratzmöglichkeit, braucht sie ein Kratzmöbel. Bewegt sie sich gern in der Höhe, aber zwischen der Kommode und der nächsten sicheren Fläche liegt ein zu großer Abstand, kann eine einzelne Wandstufe genügen.

Ebenso müssen Sie keine vollständige Katzenwand einrichten, wenn Ihre Katze lediglich einen bequemen erhöhten Platz braucht.

Die Verbindung aus gewöhnlichen Möbeln und einigen gezielt ausgewählten Elementen für die Katze ist im Wohnraum oft praktischer als eine große, freistehende Anlage.

Wählen Sie Dinge mit mehr als einer Funktion

In einer kleineren Wohnung ist es hilfreich, wenn ein Element mehrere Bedürfnisse erfüllt.

Ein erhöhter Liegeplatz kann sowohl zum Schlafen als auch zum Beobachten des Raums dienen. Eine niedrige Ablage kann als Zwischenstufe auf dem Weg zur Fensterbank und zugleich als Platz für eine kurze Pause genutzt werden.

Auch ein gewöhnlicher Karton kann vorübergehend als Versteck dienen. Verliert Ihre Katze das Interesse, räumen Sie ihn einfach wieder weg.

Nicht alles, was Ihre Katze nutzt, muss dauerhaft Teil der Einrichtung sein.

Nutzen Sie die Wände statt weiterer Bodenfläche

Wenn auf dem Boden kein Platz mehr ist, richten Sie den Blick nach oben.

Ein oder zwei Wandelemente für Katzen können die nutzbare Fläche erweitern, ohne den Wohnraum zu verkleinern. Das ist besonders in einer kleineren Wohnung hilfreich.

Eine Wandstufe kann vorhandene Möbel mit einem höher gelegenen Ruheplatz verbinden. Sie müssen dafür nicht die ganze Wand mit Ablagen füllen. Auch eine einfache Anordnung kann funktionieren, wenn die Abstände an Ihre Katze angepasst und alle Elemente richtig befestigt sind.

Versuchen Sie nicht, alles in einer Ecke unterzubringen

Es ist verlockend, eine einzige „Katzenecke“ einzurichten und dort Katzenbett, Spielzeug, Kratzmöbel und Näpfe zu versammeln.

Aus Sicht der Einrichtung wirkt das ordentlich. Für Ihre Katze muss es jedoch nicht ideal sein.

Die einzelnen Bedürfnisse entstehen an unterschiedlichen Orten. Ein Kratzmöbel kann neben dem Sofa am sinnvollsten sein, wenn Ihre Katze dort nach dem Aufwachen kratzt. Der Ruheplatz kann am Fenster liegen, während die Katzentoilette besser in einem ruhigeren Teil der Wohnung steht.

Mehrere unauffällige Elemente, die dort in die Räume integriert sind, wo Ihre Katze sie braucht, funktionieren meist besser als eine überfüllte Katzenecke.

Spielzeug muss nicht Teil der Einrichtung sein

Katzenspielzeug muss nicht den ganzen Tag in der Wohnung herumliegen.

Lassen Sie nur einige sichere Spielzeuge draußen und bewahren Sie die übrigen in einem Korb oder einer Schublade auf. Nach einigen Tagen können Sie sie austauschen.

Die Wohnung wirkt ruhiger, und für Ihre Katze kann der Wechsel zugleich interessanter sein als der ständige Zugang zu demselben Haufen Gegenstände.

Dasselbe Prinzip lässt sich auf Tunnel, Kartons und andere vorübergehende Beschäftigungen übertragen.

Der Raum für Katze und Mensch muss nicht getrennt sein

Bei der Einrichtung einer Wohnung mit Katze müssen Sie sich nicht zwischen einem schönen Interieur und einer tiergerechten Umgebung entscheiden.

Die praktischsten Lösungen entstehen oft, wenn Sie die Bedürfnisse Ihrer Katze in den vorhandenen Raum integrieren. Die Fensterbank bleibt eine Fensterbank und wird zugleich zum Aussichtspunkt. Die Kommode bleibt Stauraum, während ihre Oberseite als sicherer Ruheplatz dienen kann.

Und wenn etwas fehlt, ergänzen Sie ein einzelnes Element mit einer klaren Funktion.

Eine katzengerechte Wohnung ist nicht diejenige mit den meisten Katzenmöbeln. Es ist eine Wohnung, in der Ihre Katze ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben kann, ohne dass der Raum für Sie seine Funktion verliert.

Zurück zum Blog