Jak správně naplánovat kočičí stěnu

So planen Sie eine Katzenwand richtig

Katzen lieben erhöhte Plätze. Wie oft wählen sie die Fensterbank, die Sofalehne, einen Schrank oder ein Regal, auf das sie eigentlich nicht klettern sollten – statt des Bettes am Boden?

Eine Katzenwand greift genau diese Beobachtung auf. Sie nutzt sonst freie Wandfläche und schafft mit wandmontierten Katzenmöbelnmehr Platz zum Klettern, Beobachten und Ausruhen. Gut geplant, muss sie das Wohnzimmer dabei nicht in einen Katzenspielplatz verwandeln.

Wie plant man also eine Katzenwand?

Erst die Katze beobachten. Später bohren.

Bevor Sie über Anzahl und Abstände der Regale entscheiden, beobachten Sie eine Weile, wie Ihre Katze den Raum tatsächlich nutzt.

Wo sitzt sie gern? Zieht es sie ans Fenster? Schläft sie erhöht? Springt sie sicher von einem Möbelstück zum nächsten oder bevorzugt sie kürzere, einfachere Wege?

Diese Beobachtungen sagen mehr über Ihre künftige Katzenwand aus als ein allgemeiner Ratgeber mit festen Maßen.

Eine junge, aktive Katze kommt möglicherweise gut mit größeren Abständen zurecht. Ein Kätzchen, eine ältere oder weniger bewegliche Katze schätzt meist kürzere Distanzen und einen einfacheren Weg.

Eine Katzenwand sollte kein Test dafür sein, wie weit Ihre Katze springen kann.

Was gehört an eine Katzenwand?

Sie müssen nicht die gesamte Wand füllen. Oft genügen wenige, gut platzierte Elemente mit unterschiedlichen Aufgaben.

Stufen und kleinere Katzenregale helfen Ihrer Katze, von einer Ebene zur nächsten zu gelangen. Sie können einen einfachen Weg entlang der Wand bilden oder vorhandene Möbel, eine Fensterbank und einen größeren Ruheplatz miteinander verbinden.

Ein wandmontierter Liegeplatz bietet genug Raum, um innezuhalten, zu sitzen und die Umgebung zu beobachten.

Ein größeres wandmontiertes Katzenbett kann zum Ziel am Ende des Weges werden – ein Platz zum Ausstrecken, Schlafen und ruhigen Beobachten von oben.

Erst die Verbindung von Bewegung und Ruheplätzen macht aus einigen Regalen einen Raum, der wirklich für Ihre Katze gedacht ist.

Wo sollte die Katzenwand stehen?

Dort, wo Ihre Katze ohnehin einen Grund hat, sich aufzuhalten.

Das klingt selbstverständlich. Doch eine schön gestaltete Katzenwand in einem selten besuchten Teil des Raumes wird wahrscheinlich wenig Aufmerksamkeit bekommen.

Das Wohnzimmer eignet sich oft besonders gut: Ihre Katze erhält einen erhöhten Platz, von dem aus sie das Geschehen beobachten kann. Auch ein Standort am Fenster ist eine natürliche Wahl. Oder Sie verbinden die Katzenwand mit Möbeln, die Ihre Katze bereits nutzt.

Sitzt Ihre Katze regelmäßig auf einem bestimmten Schrank, müssen Sie ihr das nicht unbedingt abgewöhnen. Der Schrank kann zum natürlichen Ausgangspunkt für den Weg nach oben werden.

Den Weg nach oben – und zurück – planen

Bei der Planung richtet sich der Blick schnell darauf, wie die Katze nach oben gelangt. Der Weg zurück ist ebenso wichtig.

Regale, Stufen und Ruheplätze sollten selbstverständlich ineinandergreifen und genug Raum zum Auftreten, Wenden und sicheren Herunterspringen bieten.

In einem Mehrkatzenhaushalt lohnt sich außerdem die Frage, ob die Tiere aneinander vorbeikommen oder einen zweiten Weg nutzen können. Ein einzelner schmaler Pfad funktioniert weniger gut, sobald eine Katze den besten Platz für sich beansprucht.

Eine Katzenwand kann mit zwei Elementen beginnen

Sie müssen nicht sofort die gesamte Anordnung planen.

Beginnen Sie zum Beispiel mit einer Stufe und einem bequemen Liegeplatz. Beobachten Sie, ob und wie Ihre Katze beide nutzt – und wo ein weiteres Element sinnvoll wäre.

Ein schrittweiser Aufbau hat einen wichtigen Vorteil: Ihre Katze zeigt Ihnen, was tatsächlich funktioniert.

Aus demselben Grund haben wir die einzelnen Stücke bei Lilly’s so ausgewählt, dass sie allein und gemeinsam funktionieren. Rest dient als kompakte, gepolsterte Stufe, Perch als bequemer Liegeplatz und Lounge als großzügigerer Platz für längere Ruhephasen.

Sie brauchen nicht alle drei Elemente und müssen auch keine ganze Wand füllen. Entscheidend ist, dass jedes Stück zu Ihrem Zuhause und zu Ihrer Katze passt.

Und das Interieur?

Katzenmöbel müssen nicht vom Boden bis zur Decke mit Sisal bezogen sein.

Klare Formen, natürliche Materialien und Farben, die bereits im Raum vorkommen, lassen Katzenmöbel wie einen selbstverständlichen Teil des Interieurs wirken – nicht wie etwas, das nachträglich hinzugefügt werden musste.

Das ist auch die Idee hinter Lilly’s. Ihr Zuhause muss nicht entweder Ihnen oder Ihrer Katze gehören. Sie teilen es.

Und die Bereiche Ihrer Katze dürfen genauso sorgfältig gestaltet sein wie Ihre eigenen.

Zum Schluss noch etwas weniger Spannendes, aber Wichtiges:

die Montage.

Jede Wand ist anders. Beton, Ziegel und Gipskarton erfordern unterschiedliche Befestigungen. Verwenden Sie deshalb stets Montagematerial, das für Ihre Wandart geeignet ist, und beachten Sie die maximale Belastung des jeweiligen Produkts.

Prüfen Sie nach der Montage, ob jedes Element sicher und stabil sitzt, bevor Ihre Katze es benutzt. Kontrollieren Sie die Befestigungen auch später regelmäßig.

Dann lassen Sie Ihre Katze entscheiden.

Vielleicht sitzt sie nach dreißig Sekunden auf ihrer neuen Katzenwand. Vielleicht ignoriert sie sie zwei Tage lang demonstrativ und setzt sich stattdessen in den Lieferkarton.

Beides wäre eine sehr katzentypische Reaktion.

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