Kočičí stěna: Na co si dát pozor při plánování a montáži

Katzenwand planen und montieren: Darauf sollten Sie achten

Eine Katzenwand gibt Ihrer Katze zusätzlichen Platz zum Klettern und Ausruhen, ohne Bodenfläche zu belegen. Ein paar Regale dort aufzuhängen, wo sie an der Wand gut aussehen, reicht dafür aber nicht. Ihre Katze muss sich bequem zwischen den Elementen bewegen können, einen sicheren Weg nach unten haben – und alles muss fest an der Wand sitzen.

Bevor Sie zur Bohrmaschine greifen, lohnt es sich deshalb, die Katzenwand zuerst als Route zu planen, nicht als Dekoration.

Beginnen Sie mit dem Weg auf die Wand

Legen Sie zuerst fest, wo Ihre Katze auf die Wand hinauf- und wo sie wieder herunterkommt.

Die erste Stufe muss nicht unbedingt ein Katzenmöbel sein. Auch eine stabile Kommode, die Fensterbank oder ein anderes Möbelstück, auf das Ihre Katze ohnehin springt, kann Teil der Route sein.

Denken Sie genauso an den Weg nach unten. Ihre Katze sollte nicht auf einen einzigen langen Sprung vom höchsten Liegeplatz auf den Boden angewiesen sein.

Eine gute Katzenwand braucht deshalb nicht viele Elemente. Wichtiger ist, dass sie aus Sicht Ihrer Katze sinnvoll aufeinander aufbauen.

Passen Sie die Abstände an Ihre Katze an

Den einen richtigen Abstand zwischen zwei Stufen gibt es nicht.

Eine junge, aktive Katze schafft eine andere Route als ein Kätzchen, eine ältere Katze oder eine Katze mit eingeschränkter Beweglichkeit. Auch die Größe der einzelnen Flächen spielt eine Rolle und ob Ihre Katze genug Platz zum Abspringen und Landen hat.

Markieren Sie die Anordnung vor der Montage an der Wand, zum Beispiel mit Malerkrepp oder mit Kartonstücken in der tatsächlichen Größe der Elemente. So sehen Sie nicht nur die Abstände, sondern auch, ob die Wand im Raum zu voll wirkt.

Stufe und Liegeplatz sind nicht dasselbe

Bei der Planung hilft es, zwischen Plätzen zu unterscheiden, die vor allem dem Weiterklettern dienen, und Plätzen, auf denen Ihre Katze wirklich liegen soll.

Eine kleinere Katzenstufe für die Wand eignet sich als Zwischenschritt auf dem Weg nach oben. Für längeres Schlafen braucht Ihre Katze aber eine ausreichend große, stabile Fläche, auf der sie bequem die Position wechseln kann.

Planen Sie deshalb mindestens einen Platz an der Katzenwand als echten Liegeplatz ein, nicht nur als weitere Stufe.

Der höchste Platz muss nicht unter der Decke sein

Katzen mögen erhöhte Plätze – aber höher ist nicht automatisch besser.

Oft ist ein guter Blick in den Raum, aus dem Fenster oder auf die Stelle, an der sich die Familie aufhält, wichtiger. Ein Wandbett auf mittlerer Höhe kann für Ihre Katze attraktiver sein als ein Regal knapp unter der Decke.

Denken Sie auch an die praktische Seite: Sie müssen den Liegeplatz zum Reinigen und zum Kontrollieren der Befestigung erreichen können.

Vorsicht vor Sackgassen

Was auf dem Foto gut aussieht, kann in der Praxis eine Stelle schaffen, an der zwei Katzen kaum aneinander vorbeikommen.

Wenn Sie mehrere Katzen haben, planen Sie mehr als einen Weg von den oberen Plätzen nach unten ein. Eine Katze sollte den einzigen Abstieg nicht einfach blockieren können.

Auch bei nur einer Katze ist es besser, wenn sich der Weg natürlich anfühlt und sie sich nicht auf einer schmalen Fläche umständlich umdrehen muss.

Prüfen Sie, in was Sie bohren

Die Sicherheit einer Katzenwand hängt vor allem von der richtigen Befestigung ab.

Beton, Ziegel, Porenbeton und Gipskarton verlangen jeweils eine andere Montage. Wählen Sie Dübel und Schrauben deshalb passend zu Ihrer Wand und nicht danach, was gerade im Beutel mit dem Montagematerial lag.

Prüfen Sie vor dem Bohren außerdem, ob an der Stelle Stromkabel, Wasser- oder andere Leitungen verlaufen.

Wenn Sie sich beim Wandmaterial, beim Leitungsverlauf oder bei der passenden Befestigung nicht sicher sind, lassen Sie sich besser von einer Fachkraft beraten.

Die Tragfähigkeit ist nicht der einzige Wert, der zählt

Gibt der Hersteller eine maximale Belastung für ein Wandelement an, halten Sie sich daran. Die Angabe allein garantiert aber noch keine sichere Montage.

Wie fest alles hält, hängt auch vom Untergrund, von der richtigen Verankerung und von einer sorgfältigen Montage ab. Außerdem wirkt eine springende Katze anders auf das Element als ein gleich schwerer Gegenstand, der nur darauf liegt.

Prüfen Sie deshalb jedes Element nach der Montage gründlich, bevor Ihre Katze es zum ersten Mal benutzt, und kontrollieren Sie die Befestigung von Zeit zu Zeit erneut.

Denken Sie auch an den Raum um die Wand

Schauen Sie nicht nur auf die Regale selbst.

Im Sprungweg sollten kein Fernseher, keine Lampe, keine wackelige Deko und nichts anderes stehen, was Ihre Katze herunterwerfen könnte. Achten Sie auch auf offene Türen, Möbelkanten und andere Hindernisse an der Stelle, an der sie abspringt oder landet.

Hängen Ihre Katzenmöbel für die Wand in Fensternähe, prüfen Sie auch, ob das Fenster gesichert ist. Ein offenes oder gekipptes Fenster kann gefährlich sein, ganz gleich, wie gut die Katzenwand selbst geplant ist.

Erst die Funktion, dann die Gestaltung

Eine Katzenwand kann ganz natürlich zu Ihrer Einrichtung gehören. Sie sollte aber nicht nur nach Symmetrie oder nach freier Wandfläche geplant werden.

Legen Sie zuerst fest, woher Ihre Katze kommt, wie sie sich bewegt, wo sie ruhen kann und wie sie sicher wieder nach unten gelangt. Erst danach geht es um die Gestaltung.

Eine gut geplante Katzenwand muss weder den ganzen Raum einnehmen noch zehn verschiedene Regale haben. Ein paar gut platzierte Elemente, die Ihre Katze ganz selbstverständlich nutzt, reichen völlig.

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